Pantherophis guttatus

Kornnatter

Herkunft

 

Das Verbreitungsgebiet der drei Konrnnatterarten (Prärie-Kornnatter, gewöhliche Kornnatter und Slowinski`s-Kornnatter) erstrecken sich im ganzen von Colorado, über Florida bis nach New Jersey. Die Drei Arten kommen dabei wie folgt vor:

- Pantherophiy emory (Prärie-Kornnatter) von Mexiko über Colorado bis nach Arkanses

- Pantherophis slowinskii (Slowinski`s Kornnatter) um Luisiana

- Pantherophy guttatus (gewöhnliche Kornnatter) von Lousiana über Florida bis nach New Jersey

Durch diese grosse Verbreitungsgebiet  bewohnt die Kornnatter verschiedene Klimate und Lebensräume. So behausen sie Lagen von Meereshöhe bis zu 2700m über Meer. Wobei man die gewöhnliche Kornnatter gerne in Laub- und Kieferwälder trifft, hälz sich die Prärie-Kornnatter eher in felsigen Bereichen, Prärielandschaften und Savanen auf. 

Beschreibung

Ich verzichte ganz bewusst auf eine lange Bechreibung der Kornnatter, denn Bilder sagen mehr als Worte. Ich beschränke mich desshalb nur auf eine Stichwortartige Beschreibung:

- Ungiftig

- schlanker Körperbau

- männliche Schlangen kleiner als Weibchen

- Schuppen glatt

- Kopf nur leicht vom Körper abgesetzt

- runde Puppillen

- Zähne nach hinten gebogen

Über Länge der Kornnatter kann man verschiedene Angaben lesen. Diese bewegen sich von 100 bis 180cm. Die längste, in Terrarienhaltung gemessene Kornatter, wurde tatsächlich 189cm lang. Solche Längen  sind aber ausnahmen . In der Regel werden Kornnatter unter Terrarienbedingungen zwischen 120 bis 140 cm lang. Frisch geschlüpfte Kornnattern messen ca 20 bis 30cm  und wachsen in den ersten drei Jahren auf ca. 100 bis 120cm an. Die Lebenserwartung unter Terrarienbedingungen liegt zwischen 10 und 15 Jahren.

Haltung

Terrarium: Ein Terrarium dient dazu, einen künstlichen Lebensraum zu schaffen. Die Grösse des Terrarium sollte, laut Tierschutzgesetz für ein Pärchen Kornnattern, 1,0x0,5x1,0 (LxBxH) der Gesamtlänge der grössten Kornnatter im Terrarium, entsprechen. Das heisst, wenn das grössere Tier 140cm lang ist, sollte das Terrarium die Masse 140x70x140cm (LxBxH) haben, Für jedes weiter Tier mus man 20% des Gesamtvolumens dazurechnen. Die Lufttemperatur sollte tagsüber zwischen 24 bis 28°C betragen. Unter Spotstrahlern, den Sonnenplätzen, kann es sogar 32-35°C betragen. Im Terrarium sollte ausserdem durch den Tag eine Luftfeuchet von 50-60% und in der Nacht zwischen 60 und 70% herschen.

Beleuchten: Zur Beleuchtung von einem Kornnatterterrarium, können sie ganz normale Leuchtstoffröhren aus dem Baumarkt verwenden, da Kornnattern nicht spezielle UV-Beleuchtung brauchen um gesund zu bleiben. Ich persönlich verwende aber trotzdem UV-Beluchtung, da dadurch die Färbung viel intesiver wirkt und die Schlange so schöner ausssieht. Ohne UV-Beleuchtung können die Farben ein wenig verblassen, was aber der Schlange nicht schadet. die Beleuchtungsdauer betragt im Sommer zwischen 14-16 Stunden, im herbst und im Frühling nur 8-10 Stunden.

Bodengrund: Es gibt mittlerweile so viel verschiedene Bodengrundsorten auf dem Markt, dass die Entscheidung hir nicht gerade leicht fällt. Es gibt auch Züchter die sagen, am besten eigent sich Zeitungspapier als Bodengrund. Für ein Quarantäneterrarium finde ich das ebenfalls die beste Lösung, doch für das "normale" Terrarium empfehle ich Terrarienerde aus dem Zoofachhandel, da es optisch schon schöner aussieht und es noch eher dem natürlichen Lebensraum des Tieres entspricht.

Sonstige Ausstattung: In einem Kornnatterterrarium dürfen auf keinen Fall folgende Einrichtungsgegenstände fehlen: Kletteräste und/oder erhöhte Ablageflächen. Sie sollten aber die Äste der Grösse der Schlange aussuchen. die Äste sollten so dick sein dass die Schlange sich ohne Probleme und den Ast winden kann aber nicht so dünn dass er gleicht bricht wenn sie mit dem ganzen Körpergewicht darauf liegt. Ebenfallst müssen alle Einrichtungsgegenstände, die auf die Schlange stürzen könnten und sie tödlich verketzen kann, gut gesichert werden. Äste schraubt man am besten fest. Was ebendso wenig wie Kletteräste fehlen darf, sind Unterschlüpfe. Ob das umgedrehte Tontöpfe aus dem Baumarkt, oder spezielle Höhlen aus dem Zoofachhandel sind, spielt den Schlangen keine Rolle, hauptsache sie können sich irgendwo verstecken. Auch ein Trinkgefäss darf nicht fehlen. Dies wird auch hauptsächlich nur als Trinkgefäss benutzt und nicht als Badebecken. Kornnattern baden sehr selten.  

Pflege

Zur Pflege der Kornnatter gehört, wie bei jeder anderen Schlange auch, das tägliche entfernen des Kots, da sich sonst rsch Bakterien und Pilze bilden können. Ebendfalls zur täglichen Arbeit gehört das wechseln und auswaschen des Wassers bzw. des Trinkgefässes, so wie tägliches Wasser sprühen, damit die Luftfeuchtigkeit konstant bleibt.

Fütterung: Schlangen fressen auf Vorrat, das bedeutet, sie fressen fast immer wenn ihnen die Möglichkeit bietet. Durch das bestet die Gefahr, dier Schlange zu überfüttern und sie dadurch zu verfetten. Kürzere Lebenserwartung, Fettleber und Unfruchtbarkeit sind die häufigsten Folgen einer Verfettung. wenn die Schlange aktiv züngelnd im Terrarium unherstreift, ist die meist auf Futtersuche. Dies bedingt aber nicht, dass die Schlange sofort gefüttert werden muss, mann kann sie ruhig ein paar Tage suchen lassen. Gut genährte Schlangen könne auch ohne Probleme mehrwöchige (4 bis 8 Wochen) Futterpausen überstehen. Mit der Zeit bekommt man ein Gespühr wenn man füttern sollte.

Ich empfehle:

- Jungschlangen (bis ca. 1,5 Jahren) alle 5-7 Tage mit einer Pinkymaus bis Springermaus oder Pinkyratte

- Halbwüchsige Schlangen bis ca. 3 Jahren) alle 7-14 Tage mit einer Springermaus/Pinkyratte bis ausgewachsene Maus bzw. Speckyratte

- Adulte Schlangen (ab ca. 3 Jahren) alle 14-18 Tage  mit einer ausgewachsenen Maus/Speckyratte bis zwei Mäusen oder eine Springerratte.

Ich füttere meinen Kornnattern sobald möglich Ratten. !!Ratten haben einen besseren Nährwert für die Schlangen. Heisst, sie können eine Ratte viel besser verwerten als Mäuse!! Ausserdem kommt dazu, dass man einer dulten Kornnatter durch das füttern von einer Springerratte den Stress nehmen, den sie hätte, wenn sie die ganze prozedur des herunterwürgens zwei mal machen müsste wenn man Mäuse verfüttert. Den einer adulten Kornnatter reicht eine Maus nicht. !!Das verfüttern von lebenden Futtertieren ist laut Tierschutzgesetz verboten!!

(Dies sind nur Empfelungen und müssen nicht so umgesetzt werden)

Zucht

Wie bei fast jeder Tierart, ist die Grundvoraussetzung für das Züchten von Kornnattern, das besitzen von einem Männchen und einem Weibchen. Bei adulten Kornnattern ist es, im Vergleich zu anderen Schlangen, recht einfach das Geschlecht anhand von äusseren Merkmalen zu bestimmen. Die Männchen haben einen deutlich längeren Schwanz und der Schwanzansatz ist durch die Hemipenes dicker. Weibchen dagegen haben eine deutlich kürzeren Schwanz und er verjüngt sich am Schwanzansatz deutlich sichtbarer. Bei juvelinen (halbwüchsigen) Schlangen ist es aber etwas schwieriger. Hier gibt es nur zwei Arten wie man das Geschlecht sicher bestimmen kann. Zum einten ist das das "poppen", ausstülpen der Hemipenes beim Männchen durch leichtes drücken, oder das "sondieren", einführen einer Metalsonde in Die Hemipenistaschen bzw. Hemiclitoristaschen. Bei Methoden sind von Laien dringend zu unterlassen, da man bei falscher Ausübung das tier schwerwiegend verletzen kann. Am betsen lässt man es von einem erfahrenen Tierazt oder einem erfahren Züchter machen.

Paarungszeit: Kornnattern könne sich das ganze Jahr hindurch verpaaren. Der Schwerpunkt der Paarungszeit liegt aber zwichen mitte Februar und Ende April, also die Monate direkt nach der Winterruhe.

Werbeverhalten: Die Fortpflanzungszeit beginnt bei den Weibchen nach der ersten Häutung nach der Winterruhe, wobei Männchen aber zum teil schon vor der ersten Häutung aktiv werden. Begegnen sich währen der Paarungszeit zwei geschlchtsreife Männchen, kommt es zu harmlosen Komentkämpfen. Dabei winden sich bei Kontrahenten mit dem Hals um den des anderen und versuchen den Kopf des Gegners zu boden zu drücken. Begenen sich aber ein Männchen und ein Weibchen während der Paarungszeit, verfolgt das Männchen das Weibchen. Die kann ganz gemütlich geschehnen, kann aber auch einer Hetzjagd ähneln. Dabei kricht das Männchen immer wieder über das Weibchen und reibt dabei sein Kinn n ihrem Körper. Ist das Weibchen nun Bereit zur Paarung windet das Männchen seinen Schwanz um den des Weibchens, presst dabei seine Kloake an die des Weibchens und führt dann einen seiner Hemipenes ein. Beide führen dabei langsame Windebewegungen mit dem Schwanz aus. Die ganze Paarung inklusive Vorspiel kann über eine Stunde dauern, die Kopulation selber deht aber nur 10 bis 30 Minuten 

Komentkampf zwischen zwei geschlechtsreifen Männchen

Paarung zweier Naturfarbiger Kornnattern

Trächigkeit: Die Trächtigkeitsdauer bei Kornnattern liegt zwischen 29 und 70 Tagen. Anzeichen für eine Tächtigkeit sind:

- über mehrere Wochen Fütterverweigerung oder verminderter Apetit

- sehr ruhig

- längere Zeit in Versteck

- mehr Körperumfang

ein bis zwei Wochen vor Eiablage werden die trächtigen Weibchen sehr unruhig, da sie nach einem geeignetem Ablageplatz suchen. Kurz vor der Ablage sind auch ganz deutlich die Konturen der Eier sichtbar. Trächtige Weibchen häuten sich auch ein bis zwei Wochen vor der Eiablage noch einmal.

Ablage: Kornnattern sind in stande zwei Gelege in einem Jahr zu legen, auch wenn nur eine Paarung statt gefunden hat. Die Weibchen  sind im Stande die Spermien zu speichern. Die Gelegegrösse beträgt zwischen acht und 26 Eiern, wobei ein zweites Gelege deutlich kleiner währe als das erste. Das Weibchen verliert bei der Eiablage 30-50% ihres Körpergewichts. Darum ist darauf zu achten, dass sie nach der Eiablage hochwertiges und ausreichendes Futter bekommt.

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